Kontakt

Tel
0711/47 81 72
Fax
0711/479 7 479
termin[at]dreberhard.de
Kirchheimer Str. 67
70619 Stuttgart

Sprechzeiten

Mo 8-13 14-18
Di 8-13 15-18
Mi 8-13 geschl.
Do 8-13 14-18
Fr 8-13 geschl.

Keramikinlays

Was sind Keramikinlays und welchen Nutzen bringen mir Keramikinlays?

Keramikinlays sind passgenaue Einsätze für den Zahndefekt und sind aus spezieller Hochleistungskeramik hergestellt. Sie sind besonders geeignet für mittlere bis größere Defekte, sofern der Zahn nicht so stark geschädigt, dass er eine Krone benötigt. Bei Keramik Inlays wird die Zahnsubstanz im Gegensatz zur Krone bestmöglich erhalten. Keramikinlays sind selbst bei genauer Betrachung so gut wie nicht vom eigenen Zahn zu unterscheiden. Damit sind sie aus ästhetischer Sicht die best mögliche Versorgung.

Bei Keramikinlays gibt es grundsätzlich zwei Herstellungsmöglichkeiten:

  1. Fertigstellung in einer Sitzung
    Der Zahnddefekt wird mit einem Gerät gescannt. Eine Maschine fräst dann sofort den Keramikinlay-Rohling aus. Dieser wird dann sofort eingesetzt. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist die Methode CEREC. Vorteil dieser Methode: es ist nur eine Sitzung notwendig (jedoch dauert diese Sitzung je Zahn relativ lange, da ja jedesmal der Rohling produziert werden muss).
  2. Fertigungstellung in zwei Sitzungen
    Von dem Zahndefekt wird ein klassischer Abdruck gemacht. Der Zahntechniker stellt das Keramikinlay nach diesem Abdruck her. In einer zweiten Sitzung wird das Keramikinlay eingesetzt.
    Vorteile dieser Methode:
    • Die Passgenauigkeit der so hergestellten Keramikinlays ist unübertroffen. Je kleiner die Fuge zwischen Zahn und Keramikinlay ist, desto geringer ist das Risiko, dass sich die Klebefuge löst und es wieder zu Karies kommt.
    • Ein sehr gutes ästhetisches Ergebnis. Der Techniker kann das Keramikinlay nicht nur farblich anpassen, sondern auch Farbverläufe und individuelle Schattierungen einarbeiten. Diese sind wichtig, damit das Keramikinlay so naturgetreu wie möglich wirkt.
    • Die Kaufläche des Keramikinlays kann sehr naturgetreu modelliert werden. Das ist für das ästhetische Ergebnis, aber auch für eine gute Funktion des Zahns wichtig.

Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschieden, grundsätzlich unsere Keramikinlays in zwei Sitzungen einzusetzen.

Wie lange dauert die Behandlung und ist die Behandlung mit Keramikinlays schmerzhaft?

In der ersten Sitzung wird der Zahn in die richtige Form gebracht und ein Abdruck genommen.
Anschliessend wird der Zahn mit einer provisorischen Füllung geschlossen. In einer zweiten Sitzung wird das vom Labor hergestellte Keramikinlay eingeklebt. Für die Präparation eines Zahns müssen Sie mit etwa 1 Stunde rechnen; werden in einer Sitzung mehrere Zähne behandelt, verkürzt sich diese Zeit pro Keramikinlay. Für das Einsetzen der Keramikinlays ist mit ca. 30 Minuten pro Inlay zu kalkulieren.

Welche Risiken gibt es bei Keramik Inlays?

Wichtig ist ein genaue Beurteilung Ihres Zahndefektes. Ist der Zahndefekt zu gross, dann kann das Keramikinlay nicht mehr zuverlässig und dauerhaft verklebt werden. Dadurch wird die Klebefuge undicht und es kommt zu Kariesbildung.

Wie lange hält ein Keramikinlay?

Keramikinlays haben eine ähnliche Konsistenz wie ein natürlicher Zahn. Sie sind sehr haltbar (mehr als 15 Jahre sind keine Besonderheit) und Sprünge und Risse kommen sehr selten vor.

Was kostet ein Keramikinlay?

Für ein Keramikinlay müssen Sie je nach Größe mit ca. 600-750 Euro rechnen.

Wer ist der behandelnde Arzt in Ihrer Praxis?

Dr. Marcus Eberhard & Dr. Anne Ruff
Das Arbeiten mit Keramik ist ein anderes Arbeiten als mit den früheren Metallfüllungen (z.B. Goldfüllungen). Bereits seit Mitte der 90iger Jahre bin ich mit den Eigenheiten und Besonderheiten der vollkeramischen Technologie vertraut. Aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen in den letzten 20 Jahren kann ich sehr genau diagnostizieren, ob ein Keramikinlay erfolgsversprechend ist oder nicht. Darüber hinaus ist das Einsetzen des Keramikinlays ein sehr komplexer Prozess. Ein langjähriges und eingespieltes Team helfen mir dabei und gewährleisten, dass keine Fehler passieren.

© Dr. Marcus Eberhard